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In Bergedorf bricht heute eine neue Zeit an

Mit der Eröffnung des CCB erreichen wir heute den Höhepunkt einer Entwicklung, die wir vor zehn Jahren eingeleitet haben.

Wir haben in unserem Zentrum nachvollzogen, was längst geschehen ist. Bergedorf muss und wird die Funktionen einer Großstadt erfüllen.

Aber wir erhalten uns unseren kleinstädtischen Charme und verbinden ihn mit einem großstädtischen Angebot.

350 Mio. € sind in den letzten Jahren in die Zukunft des Bergedorfer Zentrums investiert worden: Davon auch fast 70 Mio. öffentlichen Mittel. Rund 100 Mio. in den Wohnungsbau.

Aber das größte Projekt auf dem Präsentierteller hier in Bergedorf ist das neue CCB.

Der Satz „In Bergedorf kann man nicht parken“ gehört endgültig der Vergangenheit an. Mehr als 3.000 Parkplätze stehen Kunden und Besuchern zur Verfügung. An allen Einfallstraßen und Kreuzungen zeigt das Parkleitsystem an,  wo die freien Parkplätze zu finden sind. Bisher hat es nicht eine Stunde gegeben, zu der keine freien Parkplätze angezeigt werden konnten.

Der Satz „In Bergedorf kann man doch nicht einkaufen“ gehört ebenfalls endgültig der Vergangenheit an. Mehr als 300 Läden und Fachgeschäfte stehen den Kunden offen – in einer Vielfalt, die in Hamburg Ihresgleichen sucht. Wir freuen uns auf die großen Marken, die ein Kunde heute in einer lebendigen City erwartet. Wir sind stolz auf die inhabergeführten und zum Teil hochspezialisierten Fachgeschäfte, die den Kunden auch das bieten, was man woanders nicht finden kann.

Bergedorf ist ab heute ein Einkaufserlebnis von ganz besonderer Qualität. Dicht beieinander findet der Kunde im CCB die große und moderne Mall und im Sachsentor das Einkaufen in einem historischen Ambiente von zeitloser Eleganz. Der neue Mohnhof und das Marktkauf-Center runden das Angebot ab und stehen für eine breite Auswahl, die das Einkaufen zum Vergnügen macht.

Der Weg war beschwerlich.

Mit Blick auf Stuttgart bin ich heute froh, dass es in Bergedorf einen Bürgerentscheid zu diesem Thema gab. Es war gut, dass es nach Ablehnung des  Vorschlags von Politik und Verwaltung zu einem Runden Tisch gekommen ist. Man hat sich darauf verständigt, was gebaut werden soll und was nicht – und daran haben wir uns gehalten.

Es war gut, dass wir eine Ausschreibung gemacht haben. Sechs Investoren haben sich beteiligt. Und FUNDUS ist daraus als Sieger hervorgegangen.

Es war gut, dass FUNDUS sich in seinem Angebot auf den Bergedorf Maßstab eingelassen hat. FUNDUS hat  den Abriss des alten Parkhauses, die Modernisierung des über 30 Jahre alten CCBs, die Modernisierung des Wohnturms und die Aufteilung der neuen Verkaufsflächen auf beide Seiten der B5 angeboten. Damit ist FUNDUS den Zielen der Bergedorfer Stadtentwicklung am weitesten entgegengekommen.

Sehr geehrter Herr Jagdfeld, Sie haben das Projekt vorangetrieben. Sie haben dabei legitimerweise Ihre Interessen, die Interessen des Center und die Interessen Ihrer Geldgeber vertreten.

Unser Job war und ist es die Interessen von ganz Bergedorf im Blick zu behalten und die öffentlichen Interessen, die Interessen der Stadt zu vertreten.

Wir haben beide feststellen müssen, dass das nicht immer deckungsgleich war.

Aber wir hatten ein gemeinsames Ziel. Wir wollten beide dieses Projekt zu einem Erfolg führen.  Und das haben wir erreicht.

Ich danke Ihnen für ihr Engagement, für tausendfache Suche nach Lösungen, für ihre Kraft und Energie mit der Sie das Projekt vorangetrieben haben.

Ich danke der CommerzReal als neuer Eigentümerin für das Vertrauen in den Standort Bergedorf. Sie werden es nicht bereuen.

Das gleiche gilt für die vielen neuen Einzelhändler, die nach Bergedorf gekommen sind.

Ich danke den Bergedorferinnen und Bergedorf, besonders den Geschäftsleuten, Ärzten und Anliegern im und rund um das CCB für alles, was sie in den letzten zweieinhalb Jahren mitmachen mussten.

Ich danken den Kunden, die dennoch den Geschäften die Treue gehalten haben.

Ich danke aber auch allen, die an diesen für Bergedorf doch herausragenden Baumaßnahmen erfolgreich mitgewirkt haben.

 

Es hat sich gelohnt.

In Bergedorf bricht heute eine neue Zeit an.