Facettenreiches Musikleben in Bergedorf

Ob Klassik, Jazz, Folk, Hiphop, Schlager, Chor, große Bühne oder Kammermusik: Kaum ein Tag vergeht, an dem in Bergedorf nicht live musiziert würde. Ob umsonst und draußen beim  Musikfestival Wutzrock (2018 zum 40. mal!), bei den Bergedorfer Musiktagen, den Bergedorfer Schloss- oder Hofkonzerten, in den Kirchen der Region, im Saal des Kulturzentrums LOLA, im KulturA , mit dem Soundyard im Café Chrysander, im Suhrhof oder in den Kneipen. Von instrumental bis vokal dürfte immer für jeden etwas dabei sein.

Und diese Vielseitigkeit des Bezirkes Bergedorf hat Tradition! Das Erbe des wohl bekannstesten, gebürtigen Bergedorfer Komponisten Johann-Adolf-Hasse pflegt die Hasse-Gesellschaft mit Sitz in dessen Geburtshaus direkt neben der Bergedorfer Kirche St. Petri & Pauli. Auch der Musikforscher und Händel-Wiederentdecker Friedrich Chrysander wirkte in Bergedorf. Die die Chrysander-Gesellschaft hält sein Erbe lebendig. Ob Johannes Brahms tatsächlich in Bergedorf in jener Kneipe (heute steht dort die Luisenschule) oben auf dem Pfingstberg Klavier gespielt hat, ist nicht wirklich gesichert, wohl aber sein hiesiger Aufenthalt 1846. Der Komponist Detlef Glanert, der Dirigent Jobst Liebrecht, Y‘Akoto und die Bandmitglieder von Deichkind sind international unterwegs und in Bergedorf aufgewachsen.